Montag, 22. März 2010

Eine schlimme Sache - Diagnose Krebs

.... ich bin ja an sich ein sehr starker und vor allem konstanter Charakter, kaum etwas gibt es was mich aus den Bahnen wirft, rückblickend auf die Jahre in denen meine Kinder auf der Welt sind, insgesamt 11 an der Zahl mittlerweilen, gibt es nur einen - leider konstanten negativen Faktor - der mich begleitet und mich gestern wieder traf:
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Diagnose: KREBS
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NEIN - vorab, weder ich noch meine Kinder noch mein Mann sind betroffen.
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Allerdings werden die Kreise meines Umfeldes immer enger gezogen. Vor 2 Jahren erhielt mein Schwiegervater der bei uns im Haus lebte die Diagnose, es folgten Operationen, Chemo-u.Strahlenbehandlungen die letztendlich unterbrochen werden mußte und ein monatelanges Siechtum - er hat es nicht geschafft.
Vor 4 Monaten erhielt meine Nachbarin, alleinerziehend mit einem 8jährigen Sohn - ganze 32 Jahre alt die Diagonose, nachdem sie, als tägliche Joggerin immer so müde war und dachte sie hätte einen Eisenmangel - die Diagnose - sie kämpft und kämpft und kämpft !!!!
Im Dezember wurde der Schwiegermutter meiner Freundin Krebs im Frühstadium diagnostiert, es folgten Chemotherapien und wochenlange Aufenthalte auf der Isolierstation des Krankenhauses - sie hat es nicht geschafft, am 13.03 war ihr Begräbnis.
Gestern erfuhr ich von meiner Freundin, ihr Vater, ein so ein Lieber, habe die Diagnose erhalten und alles sind am Boden zerstört.
Wie können Menschen in Zeiten wie diesen - modern, schnelllebig, nahezu allwissend an einer Krankheit die schon Jahrzehnte alt ist noch sterben ??????? Wie kann es sein, daß Ärzte so gute Prognosen abgeben und dennoch scheitern ???? Mittlerweilen ist es soweit, daß ich mir bei Banalitäten wie Nasenbluten, Müdigkeit etc. schon denke - mein Gott !!! - sollte ich zum Arzt gehen ??
Ich bräuchte so dringend eine MUTMACHER von Betroffenen die es GESCHAFFT haben, natürlich auch von allen anderen die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Servus & Tschüss,
Sabine

Kommentare:

  1. Hallo Sabine,

    ja es ist wirklich schlimm. Und irgendwie trifft es immer die falschen. Eine junge Mutter mit einem kleinen Sohn sollte sicher noch lange für ihn da sein. Ich hoffe man kann ihr helfen. Einige Krebsarten haben mittlerweile ja auch Heilungschancen.

    Mein Schwiegervater hat Speiseröhrenkrebs. Die Diagnose war vor 2 Jahren. Nach Chemo und Bestrahlung war er ein Pflegefall.

    Aber er hat gekämpft. Der Krebs ist nicht besiegt, aber er lebt derzeit beschwerdefrei. Wie lange wagen wir nicht zu denken. Die 5-Jahres-Überlebensquote ist sehr klein.

    Und mein Schwiegervater ist gerade mal 67 Jahr alt!

    Mut gemacht hat mir, daß er sich nie aufgegeben hat.

    Liebe Grüße Melanie

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  2. Liebe Sabine,

    meine Mama hat's geschafft!
    Viele von ihren Freundinnen auch, ja auch bei uns gibt es Todesfälle aber Gott sei Dank überwiegen die guten Nachrichten. Letzte Woche beim Check wurde bei meiner Ma nix mehr gefunden *freu*

    Ich kann nachvollziehen wie es Dir grad geht, war bei mir nicht anders. Mach Dir nicht zu viele Gedanken, denk an Dich und Deine Kinder Ihr seid gesund, freut Euch darüber!

    Kopf hoch!

    GGLG
    Sabine

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  3. Melanie & Sabine,

    lieben, lieben Dank für diesen Mutmacher !!! Es hilft so sehr von anderen zu hören.

    LIEBEN DANK,
    Sabine

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  4. Liebe Sabine,

    ich weiß wie dir zumute ist...bei meiner kleinen Nichte (6 Jahre) wurde vor einem halben Jahr Krebs festgestellt. Es hat uns alle schwer erschüttert und verunsichert. Warum diese kleine Wesen?
    Die Familie ist zusammengerückt und wir haben geweint, gehofft und gebetet....unsere kleine Emily musste einen harten Weg gehen, aber nicht allein. Heute wissen wir, dass sie es geschafft hat...ganz sicher werden wir ert in 2 Jahren sein. Aber wir sind sehr zuversichtlich!!!

    Ich drück dich ganz feste!!
    SAlly

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  5. Ich hätte auch noch einen kleine Mutmacher:
    meine Tante hatte vor 2 Jahren einen Tennisball großen Tumor(Karzinom) im Kopf. Es wurde recht spät endeckt, da sie keine Schmerzen hatte, man würde ja denken, sie hätte starke Kopfschmerzen. Es wurde auffällig weil sie stark verlangsamt war, vom Denken her und alles war ihr egal und sie z.B mitten in der Nacht zur Arbeit gelaufen.
    Wir haben im viel recherchiert und die Prognose war mehr als schlecht!
    Es wurde dann in einer OP so viel wie möglich rausgeschnitten und danach natürlich Chemo und Bestrahlung.
    Wir haben immer ganz fest positiv zu denken versucht!
    Und seit fast einem halben Jahr muss sie keine Tabletten mehr nehmen!
    Es geht ihr gut und wir sind sehr zuversichtlich, dass es so bleibt!

    LG Lena

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  6. Ich hatte einen Tumor in der Niere. Der wurde nur relativ früh entdeckt, weil ich eine Multiple Sklerose Diagnose bekam und in dem Zusammenhang gründlich untersucht wurde. Er wurde operiert, er hatte nicht gestreut und außer einer riesigen Narbe, merke ich heute zumindest davon nichts mehr.
    Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, manchmal ein bißchen genauer hinzusehen. Jahrelang wurden meine MS-Symptome von den Ärzten als "psychisch" abgekanzelt. Irgendwann traut man der eigenen Wahrnehmung nicht mehr. Da ist die Diagnose dann fast wie eine Befreiung.
    Aber eine Diagnose, auch bei Krebs, ist kein Todesurteil.
    Liebe Grüße
    Renate

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  7. Hallo,
    jetzt mußte ich ganz schön schlucken,.......
    Auch bei uns im Familien und Freundeskreis sind einige an Krebs erkrankt, mein schwiegervater kämpft zur zeit sehr hart,...
    aber, eine Freundin hat den Kampf gegen Krebs gewonnen!!!
    Seit 7 Jahren hat man bei ihr nichts mehr gefunden ;o))
    Sie ist sogar vor 3 Jahren noch mal Mutter geworden. Ich denke wenn man die Vorsorge Untersuchungen alle mitnimmt kann das bestimmt nicht schaden.
    liebe Grüße
    Karla

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  8. Hallo Sabine

    ich habe dich kürzlich gefunden freu mich darüber.
    Ich habe meine 35 jährige Schwägerin an Krebs verloren. Sie hat alles Bio gekauft, alles Beste getragen und war ein vorzeige Person. Und Sie hat es erwischt. Diagnose Darmkrebs. Dann folgten 5 lange Jahre, mit Privaten kliniken etc. also alles das Beste. Als Sie starb, habe ich zum ersten Mal den Tod gesehen. Verstanden was Krebs bedeutet. Als ich das früher gehört habe von rechts u. links, dachte ich, gut es kommt (wie Grippe) und man ist Tod. Was es bedeutet das Begriff ich mit dieser schockierenden Erfahrung. Meine Lebenseinstellung nein mein Leben hat sich verändert. Ich habe ab dem Zeitpunkt gemerkt das das Leben nicht unendlich ist.
    Nun gibt es eine Dame, die ich kenne, Sie hat 2 mal den Krebs besiegt. Der Unterschied zwischen den Beiden Personen ist, das die Dame die es besiegt hat, sehr positiv eingestellt war. Gut beschäftigt u. immer gut drauf.
    Diese Kraft muss man haben.
    In den späteren Jahren habe ich es leider noch einige Male erlebt im Freundeskreis. Es ist unbeschreibbar schlimm..
    Ich hoffe,das Bald etwas dagegen gefunden wird, und wir unsere Leben nicht leiden sehen müssen, und verlieren müssen.
    Ich bete allem vom Herzen das Sie es schaffen.

    Liebe Grüße

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  9. Du spricht mir da echt aus der Seele, gerade gestern hatte ich mit einer Freundin ein Gespräch darüber, dass soooo viele Leute im Bekannten- und Familienkreis von dieser Krankheit betroffen sind, dass der Krebs mittlerweile noch vor Autounfällen und sonstigen Katastrophen mein Angstfaktor Nr. ist. Ich weiß auch nicht warum, denn ich bin sonst kein Mensch, der sich um alles allzu viele Gedanken und Sorgen macht, aber davor habe ich echt wahnsinnige Angst, nicht nur wegen mir selbst, sondern auch wegen meiner Kinder und meinem Mann. Und meine Kinder und mein Mann sind ganz eindeutig erblich vorbelastet... es ist zum verzweifeln, wenn man beginnt darüber nachzudenken. Aber meine Freundin meinte (und ich finde sie hat Recht): Die beste Taktik ist hier wirklich die Verdrängung dieser Gedanken, denn sie führen definitiv zu nichts, es gibt einfach kleine Erklärung... Liebe Grüße Steffi

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  10. Hallo Sabine,

    Mein Vater und mein Onkel haben im letzten Jahr eine Krebsdiagnose bekommen und mein Vater hat es dank Operation überstanden. Mein Onkel, der jünger ist, kämpft weiterhin.

    Für wichtig halte ich es, dass die Krebsforschung unterstützt wird. Die wenigsten wissen allerdings, dass man mit der ungenutzten Rechenzeit seines PCs genau dies tun kann. Es läuft im Hintergrund, es stört nicht, es ist sicher und man spendet etwas, das eh schon da ist. Wie man mitmacht? Klick auf mein Nick, dort gibt es eine Anleitung zur Teilnahme am "Help Conquer Cancer" Projekt des Ontario Cancer Institute.

    Grüße
    Christian

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  11. Die Mutter meiner Schwiegermutter starb an Brustkrebs. Meine Schwimu hatte vor 20 Jahren schon mal OP und Chemo - alles wieder gut und vor 5 Jahren wieder OP und Chemo und alles wieder gut. Jetzt schon 72 Jahre alt. Da sie genetisch vorbelastet ist, geht sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen und ich glaube, daher auch der Umstand, dass alles immer wieder gut ausgeht, obwohl der Krebs in ihren Zellen steckt.
    Früherkennung ist das Wichtige!

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